Unser Programm für Balingen

Solide Finanzen

Stadthalle, Lochenbad und Au-Stadion stehen wieder gut da und wir haben viel in den Brandschutz unserer Schulen investiert. Vorhandenes für die Zukunft bewahren und dabei mit den Finanzen unserer Stadt solide umgehen – das kommt für die SPD noch vor neuen Großprojekten. Der Zustand vieler Balinger Straßen und Brücken ist nicht gut. Viele Schlaglöcher sind ein großes Ärgernis. Hier werden wir investieren müssen, damit die Infrastruktur erhalten bleibt und der Verkehr weiterhin flüssig läuft. Zudem gilt es moderne Mobilitätskonzepte für Balingen zu entwickeln und umzusetzen. Deswegen behalten wir die Ausgaben für die Gartenschau 2023 im Auge und achten genau darauf, dass andere wichtige Aufgaben nicht vernachlässigt werden.

SPD Balingen Fußgängerzone

Gartenschau – eine Chance

Die Gartenschau ist eine Chance, Balingen als attraktive Stadt weiter zu entwickeln. Allein die geplanten Veränderungen an der Eyach und Steinach werden das Stadtbild über Jahrzehnte prägen. Hier werden wir mit Umsicht vorgehen und den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern suchen. Die Nachhaltigkeit und die Folgekosten müssen bei allen Entscheidungen im Mittelpunkt stehen. Auch wenn das Konzept der Gartenschau den Fokus auf die Kernstadt legt, dürfen die Ortsteile nicht vergessen werden.

Strassergelände und Schwefelbad weiterentwickeln

Die Planungen der Gartenschau sehen für das Strasser-Gelände einen zentralen Part vor. Wir wollen, dass dieses innerstädtische Gelände danach einer guten Nutzung zugeführt wird. Wir sind der Überzeugung, dass sich das attraktive Areal nicht nur als Einkaufsstandort, sondern auch als innerstädtischer Erholungsraum eignet. Das wollen wir zur Diskussion stellen. Mit der Verlegung des Jugendhauses wird ein weiterer geschichtsträchtiger Teil Balingens rund um das Schwefelbad zur Planungszone. Wir befürworten, dort über ein alternatives Kulturzentrum nachzudenken.

Kultur – ein Balinger Markenzeichen

Das vielfältige kulturelle Angebot ist Aushängeschild unserer Stadt und eine Bereicherung für die ganze Region. Neben den Veranstaltungen der Stadthalle gibt es in Balingen eine Vielzahl an Vereinen und Organisationen, die Kultur pflegen und weiterentwickeln, die Kunst schaffen und Bildung organisieren. Dieses ehrenamtliche Engagement muss künftig stärker unterstützt werden.

Kinderbetreuung – passgenau und gebührenfrei

Die Kinderbetreuung – vom Kleinkind bis zum Jugendlichen – muss familien- und bedarfsorientierter werden. Die Stadtverwaltung ist hier in besonderem Maße Dienstleister und muss aktive Begleiterin der Balinger Familien sein. Ein wichtiger Baustein hierfür sind stadtweit vergleichbare Angebote in allen Einrichtungen. Ob Familien für ihr Kind den Besuch einer Krippe wählen oder eine Tagesmutter bevorzugen, ob sie eine Betreuung nur am Vormittag oder den ganzen Tag benötigen – wir setzen uns dafür ein, dass dies künftig wohnortnah möglich und komplett gebührenfrei für die Familien ist: Montag bis Freitag, den ganzen Tag.

Schulen zukunftsfähig machen

Die Gemeinschaftsschule an der Sichelschule in Balingen wird sehr gut angenommen. Das freut uns. Auch der Ausbau des Schulverbunds Frommern mit Ganztagesbetreuung und die Angebote der verlässlichen Grundschule in ganz Balingen sind wichtig und richtig. Das werden wir auch in Zukunft tatkräftig unterstützen. Die Schulen müssen mit aktuellen Materialien und Techniken ausgestatten werden. Die Digitalisierung macht nicht vor dem Klassenzimmer Halt. Das nehmen wir an und wollen wir voranbringen.

Jugend spricht mit

Jugendliche und junge Erwachsene sind uns wichtig. Ihre Belange wollen wir stärker in den Mittelpunkt rücken. Gerade wurde der Neubau des Jugendhauses beschlossen. Der Beteiligungsprozess während der Planung kann als Blaupause für weitere Vorhaben mit und für junge Menschen dienen. Das Konzept der Jugendtreffs in den Ortsteilen mit einem eigenen Raum muss für weitere Ortsteile umgesetzt werden. Wir nehmen das mit der SPD auf Landesebene beschlossene Mitspracherecht der jungen Generation bei politischen Entscheidungen ernst.

Selbstbestimmtes Leben im Alter

Schön, dass die Lebenserwartung der Balingerinnen und Balinger steigt. Das bedeutet gleichzeitig, dass wir die Lebensverhältnisse in unserer Stadt anpassen müssen. Dabei ist ein Platz zum Schlafen und Essen nur ein Teil. Zu einem selbstbestimmten Leben gehören auch Einkaufen, Freundschaften pflegen, den Arzt und die Apotheke aufsuchen. Dazu brauchen wir bezahlbares Wohnen in der Nähe von Versorgungseinrichtungen, bei Bedarf geeignete Pflegeeinrichtungen, die Schaffung von öffentlichen Räumen und einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr mit Bus und Bahn. Dafür setzen wir uns auch künftig ein.

Bezahlbares Wohnen

Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Aber viele suchen vergeblich nach bezahlbarem Wohnraum. Die aufgerufenen Miet- und Kaufpreise von Wohnungen und Häusern sind in den letzten Jahren auch in Balingen enorm gestiegen. Wir wollen, dass Wohnraum geschaffen wird, den sich die Menschen leisten können und der ihren Bedürfnissen gerecht wird. Deswegen ist, unserer Meinung nach, eine Rückbesinnung auf den Gedanken des gemeinnützigen Wohnungsbaus notwendig – auch mit ausdrücklicher Beteiligung der Stadt.

Digitalisierung voranbringen

Ein flächendeckender und vor allem schneller Internetzugang ist Standortfaktor und wird von uns als Teil der Grundversorgung betrachtet. Das wollen wir für Balingen sicherstellen. Nicht nur Firmen und Verwaltungen müssen eine gute Datenanbindung haben – auch private Haushalte müssen zukunftsfähig angeschlossen sein. Dazu gehören auch öffentliche Räume. Wir unterstützen das Vorhaben, öffentliche WLAN-Zugangspunkte an bestimmten Plätzen oder Gebäuden in Balingen zur Verfügung zu stellen.

Zentralklinikum am optimalen Platz

Der Kreistag hat sich mit knapper Mehrheit für das Gebiet »Firstäcker« in Dürrwangen als Standort für ein mögliches Zentralklinikum entschieden. Mit dem Gebiet »Kelleregert«, östlich des Neubaugebiets an der B 463 in Weilstetten, steht eine weitere Möglichkeit in Balingen zur Verfügung. Nicht wenige von uns halten diesen Standort im Hinblick auf Platzangebot und Verkehrsanbindung für die bessere Wahl. Geplant ist, dass nach einem Grundstückstausch von Balingen und Albstadt ein Teil des Klinikums auf Albstädter Gebiet liegen soll. Eine zukünftige Zentralklinik sollte unserer Meinung nach am geeignetsten Standort stehen.

Die SPD tut Balingen gut