SPD-Bundestagskandidatin beim Stammtisch der Balinger SPDVorfahrt für die Bildung

Beim gut besuchten Stammtisch am vergangenen Freitag im Paulaner’s Wirthaus in Balingen konnte der Ortsvereinsvorsitzende Joke Herth die Bundestagskandidatin Stella Kirgiane-Efredmidou begrüßen. Zentrales Diskussionsthema war die Bildungspolitik, die für die älteste Partei Deutschland eines der zentralen Politikfelder darstellt. Aber auch die „große“ Politik kam nicht zu kurz und es wurden leidenschaftlich Meinungen und Standpunkte ausgetauscht.

Kirgiane-Efremidou stellte in einem Impulsreferat die Pläne der SPD aus dem Regierungsprogramm vor. Sie unterstützt die zentrale Forderung nach einer Abschaffung des Kooperationsverbots zwischen Bund und Ländern in Bildungsfragen. Nur so könnten dringende Investitionen in die Zukunft getätigt werden. „Beim Zugang zu Bildung darf Geld kein Thema sein.“, stellte die Kandidatin ferner fest und unterstrich damit die Forderung nach einer gebührenfreien Ausbildung von der Kita an bis zu einem Abschluss. Sie kritisierte damit, dass der Geldbeutel der Eltern häufig entscheidend für das Fortkommen ihrer Kinder ist.

In der folgenden Diskussion wurde deutlich, dass die Schaffung von guten Bildungschancen für alle eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die auch ganz konkreten Einfluss auf andere Bereiche wie die Arbeits- und Rentenpolitik hat. Die Bundestagskandidatin erklärte, dass für Eltern ein kinder- und arbeitsfreundliches Umfeld geschaffen werden muss, in dem sich Ehepartner nicht zwischen Kind oder Beruf entscheiden müssen. „Es ist essentiell notwendig, dass die Ganztagsbetreuung in Kindergarten und Schule weiter ausgebaut wird.“, ergänzt der Vorsitzende Joke Herth. „Die SPD ist hier – wie immer – Vordenkerin und Wegbereiterin für eine sozialere und gerechtere Gesellschaft.“, fasst Stella Kirgiane-Efredmidou im Fazit die Diskussion zusammen.