Begrüßung im Zollernschloss BalingenDelegation der SPÖ Wien auf Bildungsreise in Balingen

Eine Delegation der SPÖ Wien besuchte auf ihrer sportpolitischen Bildungsreise durch Deutschland am Donnerstag Balingen. Hier traf sie mit dem österreichischen Nationalhandballspieler und Genossen Roland Schlinger zusammen, der seit 2010 für den HBW Balingen-Weilstetten spielt. Da diese Reise auch mit politischen Inhalten verbunden werden sollte, war ein Treffen mit dem SPD-Kreisverband Zollernalb fest eingeplant. Begrüßt und in Empfang genommen wurden die Gäste aus Wien in Balingen vom SPD-Kreisvorsitzenden Alexander Maute und von der SPD-Bundestagskandidatin Stella Kirgiane-Efremidis.

Interessante Einblicke vermittelte die Besichtigung der SparkassenArena nicht nur, weil die Gäste aus Wien in die Umkleidekabine der Mannschaft durfte: Roland Schlinger nahm sich viel Zeit, seinen politischen Freunden aus Österreich seine neue Wahlheimat näher zu bringen, in der er sehr glücklich sei. Besonders der Spielbetrieb beim HBW sei „familiär und fürsorglich“ organisiert. Die Möglichkeiten für ihn als Spieler seien sehr gut: „Balingen war erste Wahl für mich“, auch wenn es zwischen dem ersten Kontakt vor rund zehn Jahren und der späteren Verpflichtung noch ein langer Weg war. Letztlich fand man zueinander und heute freue er sich hier in Balingen zu sein und darauf, noch einige Jahre für den HBW zu spielen.

Nach dem Besichtigungsprogramm der Sportstätte luden der SPD Kreisverband und die Genossinnen und Genossen der SPD Balingen die Delegation aus Wien zum gemeinsamen Mittagessen ins Zollernschloss ein: Dem kalten und nassen Wetter angemessen gab es warme Suppe, Sauerkraut mit Ripple und der Faschingszeit geschuldet frische Berliner zum Kaffee. Dazwischen kamen die Genossinnen und Genossen auch politisch ins Gespräch. „Ich muss sagen, ihr seid sehr gut informiert“, konnte der SPD-Kreisvorsitzende Alexander Maute seinen Gästen attestieren, die sich sichtlich gut in die aktuellen landes- und bundespolitischen Themen eingearbeitet hatten. Besonders die Einführung der Gemeinschaftsschule interessierte die Gäste aus Wien sehr, plane man doch selber eine ähnliche Schulform einzuführen.

Kulinarisch gestärkt trat die Delegation aus Wien am frühen Nachmittag die Weiterreise nach Mannheim an - natürlich nicht ohne eine Gegeneinladung an die Genossen aus Balingen auszusprechen, auch einmal nach Wien zu reisen.