Absenkung des Wahlalters bei Kommunalwahlen„Nur wer aktiv teilhaben kann, wird sich auch aktiv einbringen“

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Alexander Maute hat die heute von Landesinnenminister Reinhold Gall eingebrachte Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre bei Kommunalwahlen ausdrücklich begrüßt. „Wir wollen, dass Jugendliche auch hier in Balingen früher politisch mitentscheiden können", so Maute. "Denn nur wer aktiv teilhaben kann, wird sich auch aktiv einbringen.“

Die Absenkung des Wahlalters biete die Chance, größeres politisches Interesse und Engagement bei jungen Menschen zu wecken. Die kommunale Ebene sei hierfür „geradezu prädestiniert, da sie das unmittelbare Lebensumfeld von jungen Menschen erfasst“, so Maute.

Der SPD-Vorsitzende betonte, dass neben einer Absenkung des Wahlalters andere Formen politischer Mitgestaltung von Jugendlichen unterstützt werden müssten. Dazu gehöre zum Beispiel die Förderung von Jugendgemeinderäten, Jugendforen und jugendpolitischen Organisationen vor Ort. So ist es nur folgerichtig, den Jugendlichen auch eine echte Teilhabe und Mitbestimmung anzubieten. Natürlich müssten die Elternhäuser und nicht zuletzt die Schulen an der politischen Erziehung der Jugendlichen mitwirken und die jungen Menschen darauf vorbereiten, am politischen Meinungsprozess aktiv teilzunehmen: „Das bedeutet nicht, dass man den Jugendlichen eine fremde Meinung aufzwingen soll, als vielmehr sie dahingehend zu begleiten, Bürger mit einer eigenen politischen Meinung und einer auf eigenen Werten basierten Grundhaltung zu werden“, wünscht sich Maute.

Besonders stolz ist Maute auf die Jusos in Balingen: “In der Jugendorganisation der SPD vor Ort leben unsere jungen Genossinnen und Genossen vor, was Jugend alles bewegen und erreichen kann“. Es sei daher ein beruhigendes Gefühl zu wissen, dass in Balingen auch künftig Generationen politisch interessierter und gebildeter junger Menschen nachfolgen und das gesellschaftliche Miteinander organisieren werden.